Es gibt viele “Spielzeuge”, die man sich als Trainingsmaterialien anschaffen kann, um im eigenen Heim oder auf dem Sportplatz fit zu werden. Damit dies Tools, keine Staubfänger werden, ist hier die Tool-Auswahl, die in meinem Wohnzimmer immer vorhanden ist. Jede Überschrift kann direkt angeklickt werden und führt dich zum Produkt, das du online erwerben kannst.

Gymnastikstab*

Den Gymnastikstab als Trainingsinstrument benutze ich überwiegend in der Anfangsphase des Trainings. Übungen wie z. B. der Unterarmstütz (engl. Plank) müssen neutral ausgerichtet werden. In diesem Zusammenhang kann der Stab als eine Art Wasserwaage auf der Wirbelsäule platziert werden, damit die durch den Lichtspalt entstehenden Lücken sauber korrigiert werden können. Nebenbei kann der Stab auch als eine Werkzeug mit Einsatz im Self Myofascial Release für Schulter-, Brust- und auch Hüftbeugermuskeln benutzt werden.

Widerstandsbänder-Set aus Stoff (Light)*

Im Verhältnis zu den unten folgenden Widerstandsbänder aus Gummi sind diese hier aus eine Stoff-Gummi-Gemisch und sehr sanft auf der Haut. Ja genau, sanft auf der Haut. Typischerweise werden Widerstandsbänder für Übungen wie z. B. den unterstützten Klimmzug oder andere Zugübungen benutzt. Bei Functional Patterns werden jedoch viele korrektiven Übungen mit negativen Feedback aufgeladen. Das heißt, dass man Dysfunktion verstärkt gegen die der Körper ankämpfen muss. Da das Band dabei am Körper (Bein, Brustkorb etc.) angelegt wird, kann ein Gummiband in die Haut einschneiden oder zu Reizungen führen und sehr unangenehm sein. Das Band in x-light nutze ich z. B. für das Erlernen und Konditionieren der Brustatmung und der Aufrichtung des Brustkorbs. Man legt dabei das Band um den Oberkörper und atmet dagegen.

Widerstandsbänder aus Gummi (0,5 cm)*

Die Widerstandsbänder aus Gummi nutze ich tatsächlich auch für Aufbauten des Negativen Feedbacks, die ein feineres Band benötigen. Einsatzbereiche hierfür wären z. B. die Aufrichtung vom Fußgewölbe oder kleine Feedbacks für die sitzende Haltung im Office, die man für eine längere Zeit am Körper lassen kann.

Widerstandsbänder aus Gummi (1,3 cm)*

Die Widerstandsbänder in der Stärke 1,3 cm sind wahrscheinlich die günstigste und leichteste Variante um eine Übung aufzuladen. Wobei ich sie selbst nicht mehr so oft nutze, weil ich für Zugübungen entweder das Tubes-Set oder eine richtige Zugmaschine nutze. Das Einzige weitere Argument, das für diese Bänder sprechen würde, wäre die Tatsache, dass man die Widerstandsbänder aus Stoff nicht lokal bei seinem Einzelhändler kaufen kann.

Tubes-Set*

Das Tubes-Set könnte man auch als ein Set von Widerstandsbänder ansehen, die jedoch nicht einer Schleifenform sonder in einer Geraden mit Befestigungsmöglichkeiten vorne und hinten aufgebaut sind. Das ausgewählte Set besteht aus fünf Bändern in verschiedenen Farben und Widerstandsstufen, zwei Fußmanschetten, den zugehörigen Karabinern, zwei Griffen einen Türanker und einen praktischen Beutel, in dem man alles verstauen kann. Viele fortgeschrittenen Übungen, die bei Functional Patterns, z. B. das Gangmuster verbessern benötigen ein Tool, dass gezogen oder geschoben werden kann. Wenn man also eine günstigere Variante zu den Zugmaschinen von FP sucht, ist ein Tube-Set eine gute Wahl, die in jeden Rucksack und Koffer passt.

Hexagon-Hanteln*

Die Hexagon-Hanteln sind Multifunktionswaffen. Abgesehen davon, dass eine Hantel einen der höchsten Freiheitsgrade hat, die ein Werkzeug haben kann, ist die Hexagon-Form sehr stabil wenn man sich z. B. auf ihr auf dem Boden abstützt. Ich empfehle keine Steckhanteln für das Training, da der Flow im Training durch das Wechseln der Scheiben wirklich verloren geht. Zudem sind Steckhanteln zu unsicher bei Übungen, die eine Pendelkomponente inne haben. Die Hexagon-Hanteln lassen sich hingegen super schwingen und sind eine Investition für das Leben, aber lassen sich auch mit kleinem Abschlag bei Ebay wieder weiter verkaufen, wenn man in eine neue Gewichtsklasse vordringt. 😉

Medizinball (Slam Ball)*

Der Slam Ball hat eine tolle Eigenschaft, die ein konventioneller Medizinball nicht hat: er springt nicht hoch. Wenn man diesen also vor die Füße slammed, hüpft er einem nicht ins Gesicht zurück. Eine der Kernübungen bei Functional Patterns ist der Medizinball Slam, mit dem man die Landephase beim Laufen simuliert. Bei dieser Übung ist es wichtig, dass gerade Anfänger nicht von einem zurückspringenden Ball verletzt werden.

Ein weitere typische Übung ist das Einüben der Bauchatmung mit der Hilfe des Ball, dieser kann dabei auf der Bauchdecke abgelegt werden und bildet einen Widerstand gegen den man ankämpft während man die Bauchdecke ausdehnt.

Rip-Trainer-Stange*

Die Rip-Trainer-Stange wird im Zusammenhang mit den oben erwähnten Widerstandsbänder aus dem Tubes-Set verwendet. Dies ist ein Trainingswerkzeug, das als fortgeschritten angesehen werden kann. Manchmal nenne ich das Ding auch den Skoliosenzieher. Mit der richtigen Sequenz zwischen Oberkörper und Unterkörper, kann man mit diesem Werkzeug wirkliche Wunder bewirken. Die high-end Variante von FP nennt sich die Parabar und ist auf der Webseite von Functional Patterns zu finden.

Tools nicht mehr erhältlich?

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